Alles wieder frisch!

Wir sind nach einer umfangreichen Sanierung wieder für Sie da!

Nach dem Motto: "Viele Hände - schnelles Ende" danken wir allen, die mitgeholfen haben, unser Geschäft  wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

 

Neu gestaltet wurde nicht nur der der Fußboden, auch die Einrichtung hat eine Auffrischung erhalten. Aber auch technisch hat sich einiges getan. Die Anpassräume der Hörakustik wurden mit modernsten Geräten und aufwendiger Schall-Technik ausgestattet, so dass wir nun verschiedene Hörsituationen realistisch nachbilden können. Ob der Lärm eines Großraumbüros oder die gemütliche Kaffeetafel - Sie können jetzt bei uns direkt live erleben wie viel besser sich Ihr Hören mit einem neuen Hörgerät in verschiedenen Hörsituationen anhören würde.

 

Aber auch in der Augenoptik hat sich einiges getan. Nachdem wir in unserem Renovierungs-Ausverkauf das Brillenfassungslager kräftig reduziert haben, sind jetzt die Brillenbühnen wieder mit brandaktueller neuer Ware bestückt. Wir laden Sie herzlich ein, die neuen Kollektionen kennen zu lernen.


Folge des rasanten Fortschritts

Müde oder wach?

Dass Licht die innere Uhr des Menschen taktet, ist seit langem bekannt. Im Jahr 2002 wurden auch die Ganglienzellen auf der Augennetzhaut entdeckt, die diese „Master Clock“ ansteuern. Entscheidend für die Ausschüttung der Hormone Melatonin (ermüdend) und Cortisol (aktivierend) ist der circadiane Rhythmus. Der funktioniert nur dann reibungslos, wenn er durch äußere Reize unterstützt wird. Dafür braucht er das richtige Licht. So sorgt (Sonnen-) Licht mit hohen Blauanteilen am Morgen dafür, dass die Produktion von Melatonin wirkungsvoll unterdrückt wird und Cortisol seine Wirkung entfalten kann. Der Mensch ist munter und motiviert.

 

Innere Uhr aus dem Takt

Gleichzeitig gilt aber auch, dass Licht mit hohen Blauanteilen am späten Abend die innere Uhr aus dem Takt bringen kann. Denn während das natürliche Licht in den Abendstunden schwächer und gelblicher wird, verzögert kühlweißes, künstliches Licht die Melatoninproduktion.
Das Resultat: Wir können schlechter einschlafen, schlafen weniger tief und fühlen uns am nächsten Tag nicht ausgeruht. Und kühlblaues Licht begegnet uns heute immer intensiver in den LCD-Bildschirmen von TV, PC, Tablet und Smartphone und in den neuen Energiespar- und LED-Lampen – eine unangenehme Folge des rasanten technischen Fortschritts.

 

Vielen Menschen mit Einschlafproblemen kann mit diesem Wissen inzwischen recht einfach aber wirksam geholfen werden: Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man den Fernseher ausschalten und bei der Raumbeleuchtung im Wohn- und Schlafzimmer auf die guten alten Halogenlampen (Lichtspektrum ähnlich dem Sonnenuntergang) statt LED umschalten. Auf den Apple-Geräten reduziert bei abendlicher Nutzung der „Nachtmodi“ den Blaulichtanteil der Displays stark. Ähnliches gibt es für Android-Geräte und PCs mit Windows 10. Ansonsten darf man vor dem Einschlafen auch gerne ein klassisches Buch oder eine Zeitschrift unter Halogenlicht lesen, ohne danach schlechter zu schlafen.
Aus der Augenoptik gibt es seit Kurzem eine neue Hilfe bei diesen Schlafproblemen: Mit Brillengläsern, die den ungesunden Blaulichtanteil gezielt herausfiltern, tut man nebenbei noch etwas Gutes, weil damit die Netzhaut viel weniger energiereiches Licht neutralisieren muss.

 

Ullrich Gerlach, Schenklengsfeld

 


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